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Bald geht’s los

Fast alle Punkte auf der Checkliste sind abgehackt. Die Einkaufsliste wird jedoch Tag für Tag länger. Die Liste hat jetzt neu einen Stammplatz auf meinem Nachtisch erhalten und der grössere von unseren Jungs träumt bereits seit Wochen von den Abenteuer auf der Alp. Ja wir sind ready.

Oder doch nicht. Jeden Tag kommt mir noch etwas in den Sinn, was unbedingt mit muss. Von Waschmittel, über Backpapier, zu den Legos für Schlechtwettertage bis hin zur Motorsäge für meinen Mann (Erstberuf Forstwart), Tretttraktoren für die Kids, Blumen für die Terrasse, Kenwood für die Küche und vieles mehr. Die Liste ist schon 4 Seiten lang…

Einkaufsliste, NEU Stammplatz auf dem Nachtisch

Bereits vor Wochen mussten wir die Fleischbestellung für den Metzger ausfüllen. In diesem Moment wurde mir bewusst, wie lange und viele Menüs ich in dieser Zeit kochen darf. Beziehungsweise, wie viele Kilogramm Fleisch, Gemüse und Teigwaren es für durchschnittlich 6 bis 9 Personen benötigt. Wir haben mehr als 100 kg Fleisch bestellt und bis im Herbst habe ich sicher nochmals genau so viele kg Kartoffeln und Karotten geschält. Immerhin kann ich dann mit 31 Jahren sagen, jetzt Anna kannst du kochen. Und wenn ich es bis im Herbst immer noch nicht kann, werde ich es wohl nie lernen. Zum Schutz von allen, habe ich noch eine Fritteuse gekauft.

Aber wie im ersten Beitrag erwähnt, habe ich für Freunde Probe gekocht. Voressen, Gratin, grosse Portionen von Teigwaren, Salate und Kuchen in allen Variationen und es hat geschmeckt. Ich würde sagen, dieser Punkt kann ich auf der ToDo Liste streichen. Das Login für den Transgourmet Account (Grosshandel) habe ich erhalten und der Mindestbestellbetrag von CHF 700.- für die erste Gratislieferung sollte auch kein Problem darstellen.

Das Kindergartendispensationsgesuch wurde leider abgelehnt. Sehr traurig, da wir unserem 4.5 jährigen Sohn erklären mussten, dass er nicht mit seinen Freunden in den Kindergarten kommt. Wellcom in the Swiss Schoolsystem… Tja wir haben ihm jetzt erklärt, dass er auf Grund seiner Erfahrung auf der Alp in einen Kindergarten darf, wo sie im Wald oder auf dem Bauernhof spielen. Ein Punkt konnten wir streichen, dafür kommt ein neuer auf die Liste. Privat Chindsgi mit Wald suchen.

Kaffee am Strand geniessen, Energie für die nächsten Monate tanken. Sehr wichtiger Punkt auf der ToDo Liste.

Seit zwei Wochen ist nun auch das Alpteam komplett. Wir haben eine Hirtin welche uns bei den Schafen hilft und einen Zusenn, welcher bereits den fünften Alpsommer auf dieser Alp verbringt. Zum Glück! Ich freu mich riesig, die beiden nächste Woche kennenzulernen. Bevor wir dann vier Monate alle zusammen wohnen und arbeiten.

Mami, ich due scho mol Haage, damit ichs den chan uf de Alp. Und mer schnell chönd d Schaf ihaage.

Bis auf das Problem mit den Wölfen im Kanton Graubünden konnten wir alles vorbereiten, einkaufen oder organisieren. Nur der Wolfschutz wird uns den ganzen Sommer jeden Tag begleiten und davor habe ich riesigen Respekt. Hoffe doch sehr, dass wir alle Tiere gesund und munter durch die Saison bringen. Wenn nebst dem Wolf und der ewig langen Pack-/ Einkaufsliste die Angst in mir hoch kommt. Schaffen wir das wirklich, bin ich riesig froh über die Worte von meinem Sohn. Ich frage: “Hast du gut geschlafen Grosser?” Und er antwortet Morgen für Morgen:” Ja Mami, ich habe von der Alp geträumt wie wir am heuen sind und ich mit Dädi draussen arbeite”. Und dann weiss ich es wieder, ja es ist die richtige Entscheidung.

Ende Mai geht’s los. Bis dann – eure Anna

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